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Pretex® ist nicht gleich Pretex®

25.04.19 | Salzgitter Mannesmann Forschung

Pretex® ist nicht gleich Pretex®

Vor allem der Automobilbau stellt stetig höhere Anforderungen an die Werkstoffe. Dabei sollen sich bei der Herstellung von komplexen Fahrzeugteilen moderne Stahlgüten trotz der zum Teil sehr hohen Festigkeiten noch gut umformen lassen. Außerdem ist die Reibeigenschaft der Blechoberfläche von entscheidender Bedeutung, um Bauteile prozesssicher in großen Stückzahlen produzieren zu können.

Wie Versuche in Labor und Praxis gezeigt haben, wird durch eine gezielte Texturierung der Blechoberfläche das Reibverhalten während der Umformung verbessert. Besonders vorteilhaft ist hier die sog. Pretex®-Struktur, wie in Abbildung 1 zu sehen.

Abbildung 1: Aufnahme einer Pretex®-Oberfläche
REM Aufnahme einer Pretex®-Oberfläche

Pretex® mit seinen kugelförmigen Schmiertaschen erzeugt im Zusammenspiel mit dem Schmierstoff ein ideales Oberflächensystem, was selbst bei geringen Schmierstoffmengen ein gutes Reibverhalten und stabiles Prozessfenster ermöglicht.

Darüber hinaus lässt sich die Pretex®Struktur auch gezielt auf bestimmte Anforderungen abstimmen. Durch die Variation der Schmiertaschen in Anzahl und Größe können unterschiedliche Strukturausprägungen erzeugt werden - so ist zum Beispiel Pretex®focar® speziell für eine verbesserte Lackierbarkeit von Außenhautteilen entwickelt worden.

Abbildung 2: Entwicklungs- und Qualifizierungsprozess neuer Pretex®-Strukturen
Grafik des Entwicklungs- und Qualifizierungsprozess neuer Pretex®-Strukturen

Neue Pretex®-Varianten durchlaufen bei Salzgitter immer einen mehrstufigen Entwicklungsprozess (siehe Abbildung 2). Begonnen mit der taktilen und optischen Charakterisierung der Blechoberfläche über Laborversuche zur Bestimmung von Reib- und Umformeigenschaften bis hin zum Bauteilversuch beim Kunden, um final das Verhalten unter realen Fertigungsbedingungen bewerten zu können.

Mit Pretex® lässt sich somit gezielt die Blechoberfläche einstellen und auf Kundenwünsche abstimmen.

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